Sonne
Entlassplan

Alles geregelt für die Entlassung?

  • 36 Punkte in zwölf Bereichen: Einmal tippen erledigt, zweimal entfällt
  • Entlassplan als PDF: Für die Patientenakte
  • Ohne Namen: Ein Kürzel reicht, wir speichern nichts

Checkliste für das Entlassmanagement

Der Entlassplan führt den Kliniksozialdienst durch alles, was vor der Entlassung aus dem Krankenhaus geregelt sein muss. Jeder der 36 Punkte lässt sich antippen: einmal für erledigt, zweimal für entfällt. Am Ende steht ein PDF für die Patientenakte.

Die Punkte folgen den Pflichten aus dem Rahmenvertrag Entlassmanagement (§ 39 Abs. 1a SGB V) in der seit 1. April 2026 gültigen Fassung. Statt eines Namens genügt ein Kürzel, wir speichern nichts.

Diese zwölf Bereiche deckt die Checkliste ab

  • Einwilligung: Einwilligung unterschrieben, Ansprechpartner benannt, Entlassdatum abgestimmt
  • Kontakte: Angehörige informiert, Vollmacht geklärt, Hausarzt informiert
  • Wohnen: Rückkehr nach Hause möglich, Wohnung erreichbar, Zugang geklärt
  • Pflege zu Hause: Pflegegrad liegt vor, Pflegedienst hat zugesagt, Kurzzeitpflege gebucht
  • Häusliche Krankenpflege: Krankenpflege verordnet, Verordnung beim Pflegedienst, Folgeverordnung geplant
  • Arzneimittel: Medikationsplan mitgegeben, Entlassrezept ausgestellt, Hausarzttermin vereinbart
  • Hilfsmittel: Bedarf geprüft, Verordnung ausgestellt, Lieferung bestätigt
  • Heilmittel: Therapie geprüft, Heilmittel verordnet, Termin vereinbart
  • Rehabilitation: Reha-Bedarf geprüft, Antrag gestellt, Aufnahme bestätigt
  • Arbeit und Soziales: Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, Sozialleistungen geklärt, Beratung vermittelt
  • Transport: Transport verordnet, Transport bestellt, Empfang zu Hause gesichert
  • Unterlagen: Entlassbrief mitgegeben, Nächste Schritte erklärt, Entlassplan in der Akte

Was das Krankenhaus selbst verordnen darf

LeistungUmfang im Entlassmanagement
Häusliche KrankenpflegeBis zu 7 Tage
HeilmittelBeginn innerhalb von 7 Tagen
HilfsmittelRezept gilt 7 Tage nach der Entlassung
ArzneimittelKleinste Packung, Rezept 3 Werktage gültig
ArbeitsunfähigkeitBis zu 7 Tage nach der Entlassung

Für die Zeit danach braucht es eine Folgeverordnung aus der Hausarztpraxis.

Häufige Fragen

Wer ist für das Entlassmanagement zuständig?

Das Krankenhaus. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch darauf (§ 39 Abs. 1a SGB V). Ansprechpartner sind meist der Kliniksozialdienst und die Pflege auf der Station.

Was steht im Entlassplan des Krankenhauses?

Alles, was nach der Entlassung medizinisch und pflegerisch sofort nötig ist. Dazu gehören zum Beispiel Pflegedienst, Hilfsmittel, Medikamente und Termine.

Braucht das Entlassmanagement eine Einwilligung?

Ja, schriftlich und bevor es beginnt. Die Teilnahme ist freiwillig.

Wo finden Familien ihre eigene Checkliste?

In Nach der Klinik. Der Plan nennt, was die Familie selbst erledigt, in zehn Sprachen.

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